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Warum Me-Time so wichtig ist und wie du sie dir schaffst

Sandra Wurster | 08 October, 2021


          
            Warum Me-Time so wichtig ist und wie du sie dir schaffst

Lesezeit ca. 10 Minuten

Aufstehen, sich zur Arbeit fertig machen, eventuell die Kinder versorgen und zur Kita/Schule bringen, Essen kochen, Freunde treffen, Yoga machen, Meetings einhalten und Dinge abarbeiten… Merkst du was? Wenn dein Terminkalender aus allen Nähten platzt und du dich nicht daran erinnern kannst, wann du das letzte Mal etwas für DICH getan hast, ist es wohl schon eine Weile her, dass du dir Zeit für dich selbst genommen hast. Doch eine regelmäßige Me-Time ist wichtiger, als du vielleicht denkst. 

Es gibt aber natürlich auch viele unter uns, die nicht dieses hektische Treiben haben und sich vielleicht sogar eher einsam fühlen und gerne viel mehr unter Leute wollen, aber keinen richtigen Draht finden oder es die Umstände nicht immer erlauben, ständig in Kontakt mit anderen zu sein. Wenn du dazu gehörst, fragst du dich wahrscheinlich: “Wieso soll ich mir eine Me-Time nehmen, wenn ich eh schon total einsam bin? Ich will genau das Gegenteil!” 

Einsamkeit und Me-Time sind aber komplett verschiedene Dinge und das Gefühl der Einsamkeit ist absolut menschlich und wir brauchen es sogar zum Überleben. Das Gefühl der Einsamkeit ist ein Überbleibsel aus Urzeiten, als der Mensch die Gruppe zum Überleben brauchte. Es ist wie ein körperlicher Schmerz, der uns anzeigt: Vorsicht, du bist in Gefahr! Auch wenn das heute nicht mehr unbedingt der Fall ist, ist die Sehnsucht nach menschlichem Kontakt nach wie vor in uns verankert und daher auch ein völlig legitimes Gefühl, was immer seine Daseinsberechtigung hat. 

Es gibt aber gewisse Unterschiede, wie schnell sich ein Mensch einsam fühlt. Ist dir schon ein Abend allein auf der Couch zu viel oder kannst du auch mal ein paar Tage durch die Natur wandern und die Stille genießen? Wenn du es ein paar Stunden oder sogar Tage mit dir allein aushältst, ist das ein gutes Zeichen. Es zeugt davon, dass du gelassen in dir Ruhen kannst. Kommt bei dir aber schnell Langeweile auf und es sprudeln negative Energien aus dir heraus, dann könnte das ein Hinweis darauf sein, dass es eventuell ein paar Baustellen in deinem Leben gibt oder du dich mit dir selbst nicht wohl fühlst. Wenn du dich lieber ablenkst, als mit dir allein zu sein, könnte dir eine Me-Time dabei helfen, dich selbst wieder mehr zu akzeptieren und auf deine Bedürfnisse zu hören. Denn letztendlich solltest du irgendwann erkennen, dass du niemals alleine bist, denn du hast ja immer dich. Wenn dir das einmal bewusst wird, lässt sich Zeit allein auch viel besser genießen, ohne direkt in den Angstmodus zu verfallen. 

Wusstest du zum Beispiel, dass sich viele erfolgreiche Menschen wie Bill Gates, Warren Buffet und Oprah Winfrey konsequent 5 Stunden pro Woche Zeit nehmen, die sie ausschliesslich für sich nutzen? Eventuell ist das sogar ihr Erfolgsgeheimnis, denn in dieser Zeit fernab vom Alltag und der Arbeit haben sie Zeit zu lesen, nachzudenken oder neue Dinge auszuprobieren. Sie lernen ständig dazu und sind nicht gefangen von ihren unendlichen To-Do-Listen. Aber es gibt noch viel mehr gute Gründe, die für eine Me-Time sprechen und die jede/r für sich individuell entscheiden kann. Um dir einen kleinen Gedankenanstoß zu geben, haben wir hier mal 5 Gründe zusammengestellt, warum du dir in Zukunft eine kleine Auszeit nehmen solltest. 

1. Me-Time als Booster für die Gesundheit

Schlaue Köpfe aus der Psychotherapie und Medizin wissen schon lange, dass nicht nur die Ernährung, unser Schlaf und die körperliche Bewegung unsere Gesundheit beeinflussen, sondern auch kleine Auszeiten im Alltag. Wer sich nicht ausreichend Zeit nimmt, um seinen Energiespeicher wieder aufzutanken, riskiert chronischen Stress. Und wenn der Stress erstmal Einzug gehalten hat, dann folgen oft viel drastischere Beschwerden wie Angstzustände, Verdauungsprobleme, Depressionen und sogar Herzkrankheiten. Wir wollen dir hier auf gar keinen Fall Angst machen. Es gibt natürlich auch Menschen, die ohne Auszeiten ganz gut durchs Leben kommen und nicht gleich an schlimmen Krankheiten leiden, aber Stress ist definitiv ein Risikofaktor und sollte zumindest abgebaut werden, wenn er sich nicht ganz vermeiden lässt. Aus dieser Sicht tut man seiner Gesundheit also einen großen Gefallen, wenn man sich bewusst eine Auszeit nimmt und sich darauf besinnt, was wichtig ist im Leben - nämlich man selbst und seine Gesundheit. 

2. Me-Time für mehr Entspannung

Es ist sicher keine große Überraschung, dass Umfragen ergeben haben, dass die meisten Menschen am besten entspannen können, wenn sie alleine sind. Alles andere hätte uns auch ehrlich gesagt überrascht, aber das zeigt einmal mehr, dass eine kleine Me-Time genau das Richtige ist, um mal ordentlich abzuschalten. 

Hast du dir schonmal überlegt, was für dich am entspannendsten ist, wenn du dir einmal die Arbeit, den Haushalt, Schule oder Studium und Familie wegdenken könntest? Mach das doch mal und setze dann direkt etwas davon in die Tat um. Wenn du wissen willst, was die Top 5 Antworten zum Entspannen sind, bekommst du die hier:

  • Top 1: Lesen: mit einem guten Buch kann man mal komplett abschalten und sich der Geschichte hingeben. Egal ob Krimi, Liebesroman, Komödie oder Thriller - es tut gut für kurze Zeit in eine andere Geschichte einzutauchen und sein eigenes Lebens-Drama zu vergessen.
  • Top 2: Zeit in der Natur verbringen: alles ist ein ewiger Kreislauf und in der Natur fühlen wir uns oft am meisten geerdet. Der Geruch von frischer Luft, die Ruhe von Wäldern und Wiesen und das bunte Treiben auf den Straßen lassen uns irgendwie zur Ruhe kommen und oft merken wir, dass unser Leben nur eines von vielen ist und man Dinge nicht immer auf die Goldwaage legen darf. Nach Tiefen kommen auch wieder Höhen und nichts bleibt so wie es ist. Das zeigt uns die Natur immer wieder und wir können eine Menge durch so einen Spaziergang lernen. 
  • Top 3: Allein sein: Es ist so simpel, aber nicht selbstverständlich. Zu Hause hat man den Partner und/oder die Kinder, auf der Arbeit trifft man die Kollegen und nach dem Feierabend verabredet man sich noch schnell mit ein paar Freunden. Es ist immer was los und vor allem, es ist immer jemand da. Da tut das Alleinsein mal richtig gut und man kann seine Verantwortungen und Pflichten für einen kurzen Moment loslassen. 
  • Top 4: Musik hören: Ja, so einfach ist es. Einfach mal deine Lieblingsplaylist anschmeißen, die Bässe spüren und die Beats verinnerlichen und das Wichtigste: lauthals mitsingen. Musik kann so befreiend sein und am meisten Spaß macht es, wenn man dazu auch noch seinen Belly oder Booty shaked. Tanzen, singen, lachen. Was gibt es schöneres. 
  • Top 5: Nichtstun: Leichter gesagt, als getan. Man ist nämlich oft dazu geneigt eine Ersatzhandlung zu suchen, wenn man gerade nicht weiß, was man mit sich anfangen soll. Anstatt einfach nur zu SEIN und absolut nichts zu tun, plagt uns meistens direkt das schlechte Gewissen oder die Langeweile und man greift zum Handy, schaut Fernsehen oder lässt sich anderweitig berieseln. Es ist also eine richtige Aufgaben einfach mal nichts zu machen. Wenn man es dann schafft, ist es einfach nur entspannend und man kann endlich mal runter kommen.
3. Me-Time für bessere Leistungsfähigkeit

Wenn wir uns die Punkte von eben nochmal anschauen, steht Lesen und Alleinsein ganz hoch im Kurs. Das ist nicht nur entspannend, sondern verbessert langfristig auch die Leistung vom Gehirn. Während du liest, trainierst du automatisch deine kognitiven Fähigkeiten und das Gehirn strukturiert sich neu. Das wiederum wirkt sich definitiv positiv auf deine Leistung-und Aufnahmefähigkeit aus. Ein Win-Win für Körper und Geist also. 

Aber auch vom Nichtstun kannst du langfristig profitieren und auf die ein oder andere Weise schlauer werden - vor allem was deine soziale Kompetenz betrifft. Kennst du das? Wenn du ein paar Minuten mal nichts machst, fangen deine Gedanken sofort an zu wandern: Vielleicht denkst du an den einen Kollegen, mit dem die Zusammenarbeit immer schwierig ist und überlegst, wie du besser mit ihm umgehen könntest. Oder dir fällt ein, dass eine Freundin in bestimmten Situationen immer komisch reagiert und du verstehst plötzlich, wieso das so ist. Einfach mal inne zu halten und zu ruhen, kann dir also auch als Problemlöser dienen. 

4. Me-Time um neue Ideen zu entwickeln

Ideen stehen leider nicht im Terminkalender, sondern brauchen oftmals Zeit sich zu entwickeln und zu entfalten. Wenn du Zeit alleine verbringst, gibst du deiner Kreativität genau diesen Raum, den sie braucht. Vielleicht entdeckst du eine neue Leidenschaft zu alten Hobbys oder fängst etwas ganz Neues an. Gitarre spielen, Fotos machen, Bilder malen…Finde heraus, was dir Spaß macht. 

5. Me-Time als Selbstbewusstseins-Booster 

Wenn du die Zeit mit dir selbst geniessen kannst, zeugt das von großem Selbstbewusstsein. Denn es bedeutet, dass du keine Gesellschaft brauchst, um glücklich und zufrieden zu sein. Du hast dich und musst niemanden beweisen, wie toll du bist. Es muss dir auch keiner auf die Schulter klopfen, um dir zu zeigen, dass du etwas gut gemacht hast. Das weißt du nämlich auch von ganz alleine. Dieses Gefühl und Bewusstsein kann man sich in seiner Me-Time Stück für Stück erarbeiten. Je mehr du dich kennenlernst, desto “selbst-bewusster” wirst du. 

Jetzt bist du dran! Du willst gerne loslegen, aber weißt nicht so recht, wie du dir deine eigene Me-Time erschaffen kannst? Dann haben wir hier noch einen kleinen Drei-Punkte-Plan für dich, an dem du dich orientieren kannst und der es dir leichter machen soll, den Einstieg in eine regelmäßige Me-Time zu finden. 

 

Dein 3-Punkte-Plan für mehr Me-Time

1. Schaffe dir tägliche Freiräume 

Die schwierigste Hürde ist, sich wirklich täglich eine Stunde freizuschaufeln. Um das zu erreichen, müssen erstmal andere Aktivitäten von der langen To-Do-Liste gestrichen werden. Also schau dir doch mal zuerst deinen Terminkalender an und überlege, worauf du am besten verzichten könntest. Vielleicht sagst du das nächste Mal die Freizeitaktivitäten einfach ab, die dir absolut keinen Spaß machen? Oder du reduzierst die Zeit auf Facebook, Instagram und Co. Und nutzt sie stattdessen für dich. Die Online-Welt ist heutzutage einer der größten Zeitfresser und sie gibt uns leider nicht viel zurück. Stell also sicher, dass du mindestens eine Stunde am Tag mit deiner persönlichen Quality Time verbringst. 

2. Gestalte dir eine kreative Me-Time

Es gibt so viele Möglichkeiten, Zeit mit sich selbst zu verbringen. Wenn du bereits bestimmte Ideen hast, die du schon lange mal machen wolltest, dann los! Nichts hindert dich mehr daran. Lerne ein Instrument, schreib eine Geschichte und mach einfach worauf du Lust hast. Wenn dir noch nichts einfällt, ist das auch nicht schlimm. Immerhin sollst du ja auch nicht schon wieder akribisch planen, sondern die Me-Time einfach auf dich zukommen lassen. Du kannst dir also auch einfach nur die Zeit blocken und dann spontan entscheiden, wie du sie füllen möchtest. Hier ein paar Ideen von uns Bauchfrauen:

  • Nimm ein entspannendes Bad
  • Mach es dir gemütlich und meditiere oder höre dir alternativ eine entspannende Meditation an
  • Beginne ein Ich-Journal, in dem du all deine Ideen, Gedanken und Gefühle aufschreibst oder aufmalst - mache das ohne nachzudenken und sei gespannt, was aus dir heraus kommt
  • Baue dir einen kleinen Altar mit Räucherkerzen, energetischen Steinen und ziehe jeden Tag oder jede Woche eine Motivationskarte, die dir neue Ideen und Impulse gibt
  • Geh ohne Plan nach draußen spazieren und lass dich einfach leiten - ohne zu wissen, wo du hingehst. 
  • Lies ein gutes Buch
  • Tanze zu deiner Lieblingsmusik und achte nicht darauf, wie du dabei aussiehst. Es geht hier ganz allein um den Spaß an der Bewegung und die Musik. 
  • Miste deinen Kleiderschrank aus und erstelle dir ein neues (und vielleicht verrücktes) Lieblingsoutfit
  • Schreibe dir selbst einen Brief mit all den Dingen, die du auf der Seele hast
  • Stelle dir selbst Fragen, für die sonst wenig Zeit ist: Was willst du mit deinem Leben noch anfangen? Bist du glücklich, wie es im Moment ist? Was lässt dein Herz tanzen? Wann hattest du das letzte Mal so richtige Gänsehaut?
  • Geh in die Sauna, buch dir eine Massage oder plane ein ganz eigenes Verwöhnprogramm.
  • Erstelle dir ein eigenes Vision Board, auf dem du deine Ziele und Wünsche manifestierst und stelle es an einem Ort auf, den du jeden Tag siehst
  • ….diese Ideenliste kannst du sehr gerne erweitern und nach deinen Bedürfnissen gestalten

3. Bleib am Ball und gib nicht auf

Das ist vermutlich der schwierigste Teil - nicht aufgeben. Es wird einige stressige Wochen geben, in denen du denkst, du hast wirklich keine Zeit für eine Auszeit. Aber dann denke wieder an Bill Gates - wenn der das kann, schaffst du das auch! Auch diese vermeintlichen Übermenschen sind am Ende des Tages ganz normale Leute, die genauso jeden Tag aufs Klo gehen, Rülpsen und Pupsen so wie wir alle. Versuche wirklich konsequent Zeit für dich einzuplanen und bleib am Ball. Denn besonders in hektischen Phasen brauchst du eine kleine Auszeit, um wieder Energie zu tanken. Besonders in diesen Phasen wirst du zusätzlich auch davon profitieren, das durch regelmäßige Me-Time dein Energie-Tank nicht nur mehr gefüllt ist als sonst, sondern du auch wieder erlernst, schonender mit deinen Ressourcen umzugehen. 

Wenn du Appetit auf deine eigene Me-Time bekommen hast und ganz schnell loslegen willst, findest du bei uns viele Hilfreiche Me-Time Accessoires, die dir den Einstieg erleichtern.

> Workbook: "How to Me-Time"

Motivationskarten 

> Wochenplaner

> Me-Time Online Special zum Download mit Sandra Wurster

> Me-Time Box

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