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Auch wenn es Scheiße ist, ist es jedenfalls deine Scheiße!

Sandra Wurster | 02 November, 2021


          
            Auch wenn es Scheiße ist, ist es jedenfalls deine Scheiße!

Die Sache mit dem Perfektionsmus… 

Aufgepasst und Trommelwirbel! Endlich spielen wir beim Podcast-Game mit, jetzt ist es raus! Veröffentlichung und alles weitere wird noch bekannt gegeben. Doch falls du dich gerade fragst; „Warum erst jetzt?!“ Genau das werde ich dir nun beantworten. 

Nicht selten bekam ich die Frage zu hören; „Warum hast du noch nicht deinen eigenen Podcast, Sandra - wenn du eins kannst, dann doch reden“. Und anstatt diese Äußerung Anklang in mir fand, stieß sie immer nur auf Widerstand. Denn sind wir mal ehrlich, irgendwie macht aktuell doch jeder Podcast, oder nicht?! Und eins was ich auf gar keinen Fall sein wollte, ist, wie JEDE ZU SEIN! Klassischer Sandra Widerspruch, denn an sich bin ich der festen Überzeugung, dass wir alle, jede einzelne Person, etwas Besonderes ist. Doch wieso protestierte dann mein Ego so heftig? 

Durch weiteres Hineinfühlen erkannte ich plötzlich die Ängste, die sich wirklich dahinter versteckten: 

  • die Angst davor, sich verletzlich zu machen und dass die Leute, wenn sie nun mehrere Podcast-Folgen vor mir anhörten, empfinden könnten, dass ich gar nichts tolles sage
  • die Angst davor, dass ich gar nicht so viel tolles zu sagen hatte und mir der Gesprächsstoff ausging
  • die Angst davor, dass andere denken könnten, dass ich wie Jede sei 

Und genau deshalb beschloss ich dann doch einen Podcast zu machen! Bereits vor einigen Jahren hatte ich mir selbst das wichtige Versprechen gegeben, dass sobald ich etwas nur nicht machte, weil ich die Reaktion oder die Meinungen anderer wichtiger als meine werden lies, dies sofort abänderte. Denn meiner Erfahrung nach kann man sich selbst schnell verpassen vor lautem Anpassen!Und lasst uns noch tiefer dahinter blicken, warum wir alle es unter anderem dennoch so oft tun. Die Angst nicht gemocht zu werden, nicht gebraucht zu werden und allein zu sein. Hey, NO SHAME - diesen unbequemen Anteil in uns kennen wir alle, doch auch wenn du die beste Pizza der Welt backst, kommt dennoch jemand ums Eck, der Burger lieber mag. Kleine Erkenntnis, fette Freiheit! Denn was hat dies dann letztendlich noch mit deinen Bemühungen oder deinen Pizza-Skills zu tun? Nichts! Und als ich das begriff, ermöglichte es mir wiederum zu verstehen, dass es wirklich gar keinen Sinn ergibt, dieser Angst auszuweichen, denn es wird immer jemanden geben, der dich nicht mag oder der besser sein wird als du, immer! 

Ja das Ding mit der eigenen Verletzlichkeit ist zu Beginn vielleicht mehr als ungewohnt für uns, vor allem weil wir uns meistens nur ein recht begrenztes Management über unsere Emotionen erlauben (oder kennen). Erst heute habe ich etwas Schönes über inneren Frieden oder Zufriedenheit aufgeschnappt. Den inneren Kampf, den viele von uns immer wieder wahrnehmen, loszulassen, fällt unter anderem so schwer, weil wir uns nicht erlauben alle Anteile (nämlich die, die sich gut anfühlen, aber eben auch die, die unbequem für uns sind) wie Ängste, Scham oder Trauer wirklich anzunehmen und ihnen einen Landeplatz zu gewähren. Und da alle Anteile zu uns gehören, werden wir auch so lang nicht wirklich mit uns selbst in Frieden sein können, bis wir aufhören, sie zu verleugnen. Hast du dich mal gefragt, was bei dir nicht sein darf? Welchen deiner unbequemen Anteile du dir nicht erlaubst? Ich zum Beispiel bin mein ganzes Leben lang extrem bemüht gewesen (und ab und an auch immer noch) „die Fröhliche“ und „die Powervolle“ zu sein, bis mir jemand sagte; „Sei dir nicht zu gut auch mal böse zu sein“. Und da verstand ich plötzlich, wie sehr ich noch mit meinen traurigen Anteilen und meiner Erschöpftheit hadere und nicht im Einklang bin, obwohl sie zu mir gehören. Da geht es übrigens nicht darum, negativ eingestellt zu sein. Ich laufe immer noch der Sonne sehr gerne entgegen. Habe allerdings verstanden, dass diese auch Schatten wirft, der genauso in einem Leben voller Dualität dazu gehört. Und wenn wir vielleicht weniger Angst vorm Schatten haben, verbrennen wir uns auch seltener. 

Jedenfalls lohnt es sich nicht nur seine eigene Verletzbarkeit mehr zu leben, sondern sie kann ein wirklicher Game-Changer sein! Sich selbst zu erlauben, alle seine Anteile mehr zu lieben, bedeutet auch nicht mehr so sein zu müssen, wie man meint, dass andere einen haben wollen. Sondern endlich sich selbst zu erlauben, so sein zu dürfen, wie man sein möchte!

Was möchtest du schon lange machen oder angehen und lässt dich auf Grund der Sorge, was andere über dich denken könnten, bremsen? Und was kannst wirklich nur du durch deine Art und dein Sein in diese Welt gebären? Antworte nicht mit Verstand, sondern mit dem Bauch! 

Und ja, es kann schief gehen, sogar richtig scheiße werden, doch immerhin ist es deine Scheiße und somit auch eine ziemlich persönliche Angelegenheit zwischen dir und deinem Seelenanteil, deinem Universum. Doch lieber startest du unperfekt, als perfekt stets zu zögern und somit viele wunderschöne und auch schmerzhafte Gelegenheiten zu versäumen. Denn wenn du etwas korrigieren kannst oder optimieren, dann schließlich nur, wenn du wagst es in die Welt zu bringen. Oder siehst du das anders? 

Wenn wir am Ende unseres Leben zurück blicken (absoluter Buchtipp: 5 Dinge die Sterbende am meisten bereuen), dann werden wir höchstwahrscheinlich nicht die „Fehler" bereuen, die wir bereits getan haben, sondern all die Erfahrungen, die wir versäumt haben. Zusammengefasst: du bist besonders, lass den fucking Perfektionismus los und fang an dich zu fragen, was dein Herz zum Tanzen bringt und dann bring es in die Welt. 

Ich freue mich drauf.

 

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